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Geförderte Projekte

Die Schülerinnen und Schüler des Profils „Naturwissenschaft und Technik“ der Klassen 8 und 9 besuchten zum Abschluss ihrer Unterrichtsprojekte „Energie“ das Rheinkraftwerk Iffezheim bei Baden-Baden. In einem sehr informativen Vortrag wurde von Seiten der EnBW die Energieversorgung in Deutschland vor dem Hintergrund der Energiewende mit verstärkter Ausrichtung auf regenerative Energieträger erläutert. Das Kraftwerk Iffezheim hatte erst kürzlich eine weitere Turbine in Betrieb genommen, wodurch das Kraftwerk jetzt eines der größten Laufwasserkraftwerke Europas ist. Nach einem kurzen Imbiss und der Besichtigung der Schaltzentrale erreichten die Schülerinnen und Schüler mit dem Fahrstuhl und über lange Treppen das Untergeschoss, wo sie unter den Turbinen des Kraftwerks durchgehen konnten. Der Lärmpegel der laufenden Turbinen und Generatoren war trotz Ohrstöpseln beeindruckend, weil man wusste, das in jedem Moment riesige Mengen Rheinwaser über die Köpfe hinweg donnerten. Nach der gut zweieinhalbstündigen Besichtigung führte ein kleiner Abstecher bei sommerlich heißen Temperaturen noch kurz auf ein Eis in die Kurstadt Baden-Baden, bevor sich die Gruppe mit ihren Begleitlehrern Anne Lippmann und Manfred Kienzler mit dem Bus, zu dem der Freundeskreis des OHG einen Fahrtkostenzuschuss bereit gestellt hatte, auf die Rückfahrt in den Schwarzwald begab.

 

Eine etwas andere Unterrichtseinheit erlebten die Schüler der Abschlussklasse am Otto‐Hahn‐
Gymnasium. Während der vergangenen zwei Wochen beschäftigten sie sich intensiv mit der
Bedeutung des Theaters in unserer heutigen digitalen Zeit, in der viele, statt ins Theater zu gehen,  
den Computer, den eigenen Fernseher oder eventuell noch das Kino bevorzugen. Als Höhepunkt
stand der Theaterbesuch des auf der gleichnamigen Novelle basierenden Schauspiels  „Michael
Kohlhaas“ von Heinrich von Kleist auf dem Programm, die als mögliches Prüfungsthema im Abitur
schon teilweise behandelt worden war.
Wie wichtig ist das Theater für uns überhaupt noch? Mit dieser Leitfrage setzte sich die gesamte
Kursstufe 12 in ihren zwei Deutschkursen auseinander. Ins Thema eingeführt wurden die beiden
Kurse mit einer kleinen Vorführung eines Auszugs aus dem Stück „Publikumsbeschimpfung“ von
Peter Handke aus den siebziger Jahren, das ziemlich hart mit seinem Publikum umgeht. Gleich darauf
wurden wir mit der Frage konfrontiert, wieso Menschen sich so etwas antun und wer denn heute
überhaupt noch ins Theater geht.  
Der größte Teil des Unterrichts bestand aus einer Diskussion, in der die Schüler die Medien
Fernsehen, Kino und Theater vergleichen sollten, insbesondere,  was deren Relevanz für den
einzelnen betrifft. Es entwickelte sich eine heitere Debatte, was denn nun wichtiger sei: das Kino
oder doch das Theater? Ist das Schauspiel ohne Spezialeffekte und Explosionen, in denen alles und
jeder umherfliegt, überhaupt noch interessant genug? Oder mögen wir es doch noch lieber, wenn die
Umgebung nur angedeutet wird, wir uns diese also praktisch vorstellen müssen, dafür aber lebendige
Schauspieler uns vor unseren Nasen live ihr Können beweisen?
All das verlief zur großen Zufriedenheit von Barbara Rothenberger, der Lehrerin von einem der
beiden Kurse und zugleich Organisatorin dieser Fahrt ins Freiburger Stadttheater. „Unser Ziel war es
zum einen,  die Schüler auf die Vorführung einzustimmen, zum anderen aber auch,  diese anzuregen
mal darüber nachzudenken, ob  Theater uns heute noch etwas bedeutet.“, so Rothenberger.  
In der Abschlussstunde nach der Fahrt zeigten sich die baldigen Abiturienten mit der Vorstellung sehr
zufrieden. Vor allem das Bühnenbild, welches eigentlich nur aus losen Brettern bestand – die
übrigens auch fast filmreif durch die Gegend flogen ‐, hat uns ins Staunen versetzt, da wir nicht
geahnt hatten, was für Möglichkeiten diese preiswerte Lösung (das Theater hatte wohl nur 500 €
dafür zur Verfügung) schließlich bot.
Live Leute in action zu erleben, Theater heute – das erschien uns dann doch nicht verstaubt zu sein,
und so war es für die meisten von uns ein lohnender Besuch, der auch etwas Abwechslung zum  
alltäglichen ‚Lernstress‘ geboten hat. Der Freundeskreis des Otto‐Hahn‐ Gymnasiums hat die
Theaterfahrt großzügig unterstützt, indem er die Buskosten nach Freiburg komplett übernommen
hat.

Eine zentrale Besichtigung bei der Barcelonafahrt der Spanischklasse 10C im November
2011 war die Sagrada Familia, welche vom Freundeskreis gesponsert wurde. Die
Kathedrale, bzw das seit 2010 zur Basilika ernannte Gebäude, beeindruckte uns alle durch
seine Größe und seine faszinierende Bauart. Der Architekt Antoni Gaudí, der dieses
Gebäude zu Ehren der Heiligen Familie in Barcelona entwarf und um 1882 den Bau der
Sagrada Familia begann, baute daran bis zu seinem Tod und hinterließ unzählige Modelle,
Zeichnungen und Ideen, die seine Vorstellungen des Gebäudes für die Zukunft festhielt,
damit ohne ihn weitergebaut werden konnte. Seine Ideen, zum Beispiel, dass das Innere der
Kirche ein Wald darstellen soll, dessen riesige Stämme bis in den Himmel ragen und dessen
Äste das Dach darstellen, durch welches Licht hereindringen kann oder die wie Tierbeine
gebauten Säulen; gespreizt, um die größte Stabilität herzustellen, fanden wir besonders
interessant und beeindruckend. Die vielen großen bunt verglasten Fenster waren ebenfalls
ein Blickfang und die Tatsache, dass ein Chor von bis zu 1000 Leuten auf der Empore Platz
hat, war schwer zu glauben.
Auch die verschiedenen Fassaden der Sagrada Familia waren ein Blickfang für uns, da jede
Fassade eine andere Lebenssituation von Jesus darstellte und somit jede Fassade
unterschiedlich verziert und ausgearbeitet wurde. Die Arbeit, die hinter diesem Bauwerk
steckt, war kaum auszudenken, auch nicht die Tatsache, dass schon seit gut 120 Jahren
daran gebaut wird.
Natürlich wurden viele Fotos gemacht, jedoch war es äußerst schwer, alles auf ein Bild zu
bekommen, denn die Sagrada Familia ist riesig. Und hat man nicht alles auf ein Bild
bekommen, so hat man eben fünf mal mehr Bilder gemacht, Hauptsache man konnte eine
Erinnerung mit nach Deutschland nehmen. Viele von uns sagten, dass sie zur Zeit der
Fertigstellung auf jeden Fall noch mal nach Barcelona reisen würden, nur um die fertige
Basilika zu sehen. Der Bau der Sagrada Familia wird hauptsächlich von Spendengeldern
und den Eintrittsgeldern der Touristen finanziert und wird voraussichtlich in 15 bis 20 Jahren
fertig gestellt sein. Für uns bedeutet das, dass wir nicht nur ein sehenswertes Bauwerk zu
Gesicht bekamen, sondern auch zur Fertigstellung, wenn auch nur minimal, beigetragen
haben.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich für Ihre finanzielle Unterstützung
bedanken.
Klasse 10c
(geschrieben von Sophia K., Mariana M., Ajlana P.)

Die Schulleitung und die Schüler der Schülerbücherei des Otto-Hahn-Gymnasiums freuten sich sehr über eine großzügige Spende des Freundeskreises. Durch diese Unterstützung konnten neue Bücher, Hörbücher und Filme für die Schülerbücherei angeschafft werden. 

 

 

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