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Nach sechs Jahren Französisch wurde ein sehnlicher Wunsch des Französischkurses 12 erfüllt, die weite frankophone Welt zu entdecken und einen dreitägigen Kurztrip nach Paris zu unternehmen.

louvre

 

Unsere Sehnsucht nach der weiten Welt war schließlich gestillt, als wir auf der zweiten Plattform des Eiffelturms standen und auf die unendlichen Weiten von Paris blickten. Besonders stolz waren wir hierbei auf unsere außerordentlichen sportlichen Leistungen, denn wir hatten uns dafür entschieden, alle 720 Stufen zu Fuß zu bewältigen und nicht den Aufzug zu nehmen. Zum ersten Mal nach siebeneinhalb Jahren OHG hatte selbst das Sprachprofil der „Eliteschule des Sports“ alle Ehre erwiesen.

Nachdem wir alle wieder heil auf dem „Boden der Tatsachen“ angekommen waren, war es bereits früher Abend. Da wir immer noch von unseren sportlichen Leistungen überwältigt und beflügelt waren, entschieden wir uns, unsere sportlichen Grenzen in einem 15 km Spaziergang bis spät abends auszutesten, während dem wir die romantischen Seiten von Paris erkundeten. Unser Weg führte an zahlreichen einzigartigen Plätzen vorbei: Trocadéro, le Champs de Mars, les quais de la Seine, le Grand-Palais, la Place de la Concorde, le Louvre und Notre-Dame. An unserem letzten Ort, dem „Quartier Latin“, machten wir schließlich halt und aßen zu Abend, bevor wir uns nahe unserer Jugendherberge in ein Café begaben und in einer geselligen Runde über den langen und ereignisreichen Tag sprachen.

Tag zwei : Vive la grève. Kaum auf den Beinen, wurden wir von der Nachricht überrascht, dass heute die Metro streiken würde. Aber auch dies konnte den sportlichen Französischkurs nicht aufhalten, denn es gab ja noch abenteuerliche, überfüllte Ersatzbusse, die sich nur langsam einen Weg durch die Automassen bahnten, und zahlreiche Möglichkeiten, Paris genauso schnell zu Fuß zu entdecken, sodass wir nach unzähligen Treppenstufen gegen Mittag die Basilika Sacré-Cœur erreichten. Nach einer kleinen Stärkung bewunderten wir die Kirche von innen und ließen uns von der romantischen Atmosphäre auf Montmartre durch die Gassen tragen bis wir das Moulin-Rouge erreichten. Am frühen Abend stand dann der Besuch des Louvre an, in dem wir nach langer Wartezeit da Vincis Mona Lisa und andere beeindruckende historische Kunstwerke bestaunen durften. Eine Kleingruppe nutzte mit Frau Hauber weitere eineinhalb Stunden, um einen Marathon durch das Museum zu starten, um in der kurzen Zeit so viel Kunst und Kultur als möglich mitzunehmen.

Neuer Tag, neues Glück. Das „Musée d’Orsay“ mit Kunstwerken aus dem 19. und 20. Jahrhundert empfing uns schließlich am Samstagmorgen mit offenen Türen und ohne Warteschlangen. Danach stellten wir in Kleingruppen die französische Metropole auf den Kopf, wandten unsere Französischkenntnisse in Bücherläden, Geschäften, malerischen Gärten und typisch französischen Cafés an, bevor wir dann abends wieder etwas wehmütig am Gare de l´Est unsere Heimreise antraten. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei unserer Kurslehrerin Frau Hauber für diese schöne Erfahrung bedanken.

Text: Leandra Meyer

Fotos: Hauber

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