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AGs & Projekte

Deshalb gibt es für die Kursstufe 11 eine Koch-AG!

Drei Schulstunden am Nachmittag gibt es die unterschiedlichsten Gerichte, immer zu einem Thema oder Grundrezept zusammengestellt. Die Schulküche hat vier Kocheinheiten, sodass jede Gruppe selbstständig arbeiten kann. Nach der Rezeptbesprechung wird gekocht und gebacken, was anschließend - meist schnell - verzehrt wird, denn die Zeit vergeht immer wie im Flug. Küche wieder sauber machen gehört natürlich auch dazu. Die Schüler bezahlen ca. einen Euro pro Einheit selbst, aber wundern sich auch, wie viel man dafür auf den Tisch bringt!

Gemeinsam Sport treiben, musizieren, basteln, Theater spielen und dabei für sich und für andere Verantwortung übernehmen, den Augenblick genießen und mit Begeisterung gemeinsam etwas erreichen, so umschreiben bisher unsere Schüler ihre Erfahrungen in der Alle-Inklusive-AG. Seit 2011/2012 wird einmal monatlich an der Bregtalschule und dem Otto-Hahn-Gymnasium ein Kooperationsprojekt angeboten, welches behinderten und nicht behinderten Schülern unserer Einrichtungen ermöglichen soll, in Kontakt zu treten, Berührungsängste abzubauen und gemeinsam ihre Freizeit zu gestalten. Die Alle-Inklusive-AG nutzt Strukturen vor Ort, ist schulart- und klassenübergreifend und richtet sich vornehmlich an Schülerinnen und Schüler der 7.-10. Klasse, die bereit sind, mit eigenen und fremden Stärken und Schwächen umgehen zu lernen.

Wir sind "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"!

"Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage" ist ein Projekt der Bundeskoordination von und für SchülerInnen. Es bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, in dem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden.

Durch die Ethikklasse der 10 Jahrgangsstufe Realschule im Schuljahr 2011/2012 wurde dieses Projekt am OHG initiiert und umgesetzt. Nun gilt es, diesem Titel gerecht zu werden und in jedem Schuljahr mindestens ein Projekt zu den Themen "Rassismus" und "Zivilcourage" umzusetzen.

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 Realschule haben zum Thema "Menschenwürde" eine Informationswand gestaltet.

Wer in den letzten Monaten mit offenen Augen und Ohren durch die Bregtalschule und das Otto-Hahn-Gymnasium ging, der begegnete hier und da Schülern, denen er noch vor einem Jahr nicht begegnet wäre: Schülern, die an der Begegnungsmaßnahme AllE-InKlusive teilnehmen und die sich einmal monatlich nachmittags zu verschiedenen Freizeitaktivitäten an ihren Schulen einfinden.

Begleitet wird das Projekt seit Januar 2012 von Cornelia Emmler und Christine Hauber am OHG sowie von Kerstin Scherzinger und Katja Schlageter an der Bregtalschule. Ob bei einem anregenden Tanzworkshop und anschließendem Auspowern mit Musik oder einem Theaterworkshop bei André Schulz, der es einem erlaubt, sich in verschiedenen Rollen auszuprobieren und gemeinsam kreativ zu werden – dies und noch vieles mehr scheint möglich, wenn sich Schüler einer Regel-  und einer Behindertenschule offen begegnen und sich gegenseitig unterstützen.

Erstaunt sind die begleitenden Lehrer und Erzieher bei jedem Treffen aufs Neue, wie schnell die Schüler beider Schularten miteinander in Kontakt treten und die anfängliche Zurückhaltung weicht. Nach dem ersten Begegnungsnachmittag an der Bregtalschule schließt Lukas Nusser, der die Klasse 6Ra am OHG besucht, lächelnd im Bus: „Von den Schülern an der Bregtalschule können wir eine Menge lernen. Sie gehen so offen und unvoreingenommen auf uns zu und machen einem das Ankommen wirklich leicht. Man fühlt sich gleich als Teil der Gruppe.“ Diese und ähnliche Erfahrungen teilen die etwa 25-30 Teilnehmer, die sich seit etwa fünf Monaten klassen- und schulartübergreifend ganz praktisch mit Inklusion auseinandersetzen.

Dabei lernen sie ganz natürlich, mit eigenen Stärken und Schwächen umzugehen, Verantwortung für sich und füreinander zu übernehmen und verschiedene Lebenswirklichkeiten wahrzunehmen.

So vielfältig und individuell verschieden letztlich inklusive Bildungsangebote an unseren Regelschulen aussehen und eines Tages noch aussehen werden, eines ist sicher: Barrierefreiheit beginnt in unseren Köpfen und unserer Einstellung.

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