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Geförderte Projekte

Audiwerk hinterlässt Eindrücke

Furtwangen. Überall technische Neuerungen und moderne Ausstattung soweit das Auge blickt. Dies erwartete die Kurstufe zwei des Otto-Hahn-Gymnasiums am vergangenen Montag im Audiwerk Neckarsulm. Die jeweiligen Geographielehrer der Stufe organisierten den Ausflug in das Automobilwerk. Somit konnten die Schüler einmal genau beobachten, wie ein modernes „Just-in-Time“ Unternehmen wie Audi arbeitet. Die Schüler bekamen mit einer Führung durch das Werk einen umfangreichen Einblick in das Geschehen. Der Rundgang ging über das Presswerk bis hin zur Montage. Dadurch konnten die Abiturienten die wichtigen Schritte der Produktion eines Audis mitverfolgen. Sehr interessant wurde unter anderem die „Hochzeit“, den Einbau des Motors, vorgestellt. Zwischendurch wurden immer wieder Fragen zur Herstellung der Autos gestellt was von deutlichem Interesse des jungen Publikums zeigte. Für Verblüffung sorgten auch die vielseitigen Angebote an Audikunden. Interessenten können beispielsweise zwischen fünfzigtausend verschiedenen Sitzüberzügen wählen. Oder auch beim Lenkrad bis zu vierunddreißig Varianten. Hier wurde den Gruppen nochmals verdeutlicht wie kundenorientiert Audi arbeitet. Zudem waren die Schüler vom technischen Angebot der Modelle fasziniert. Eingebaute Fernsehern in Kopfstützen oder der Nachtsichtassistent sorgten für offene Münder. Besonders beim neuen Modell des A8 von 2010 konnten die Schüler diese Ausstattungen bestens bewundern. Einigen wurde jetzt schon klar: Dafür muss man sehr lange arbeiten um sich  ein solches Oberklassenfahrzeug leisten zu können. Außer der Besichtigung gaben die Führer einen kurzen geschichtlichen Abriss zur Entstehung des Autowerkes. Des weiteren erläuterten sie, mit einer kleiner Anspielung auf das Ausbildungsangebot, die Arbeitsmöglichkeiten im Werk. Alles in allem war die Führung gut bei der Oberstufe angekommen. Anschließend besichtigten die Furtwanger die ausgestellten Autos in der Halle des „Audi Forums“. So nutzten sie die Gelegenheit   die Innenausstattung der modernen Wagen genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit vielen neuen Informationen und Eindrücken kehrte die Reisegruppe abends wieder zurück nach Furtwangen.


Die Kursstufe 2 bedankt sich herzlich beim Freundeskreis für die Unterstützung der Fahrt!

 

Über 80 Projekte, die im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht und Schüler experimentieren“ realisiert wurden, konnten sich OHG-Schülerinnen und -Schüler am Freitag, den 18. Februar 2011 in der Freiburger Rothaus Arena anschauen. Die Austragung des Regionalwettbewerbs Südbaden ging in diesem Jahr in die bereits 46. Runde. Geforscht wurde in naturwissenschaftlichen Bereichen, in Mathematik und Informatik aber auch in Technik.
Dieser Wettbewerb lockt jedes Jahr mehr und mehr junger Forscher – und erfreulicherweise auch Forscherinnen. So konnten die Organisatoren diesmal insgesamt über 10500 Anmeldungen bundesweit verzeichnen.
Zu betrachten gab es in Freiburg zahlreiche Erfindungen und diverse interessante Projekte, wie die Erfindung einer Fensterputzmaschine, eines staubfreien Mülleimers oder einer Stecker-aus-der-Steckdose-Zieh-Ma¬schine, sowie eine neue Theorie über das Bermudadreieck oder eine Analyse über das allgemein bekannte Problem des Weinens beim Zwiebelschneiden.
Die jungen Projektleiter versuchten dabei die Aufmerksamkeit der Besucher durch spektakuläre „Accessoires“, wie z.B. einen rauchenden Becken bei der „Bermudadreiecktheorie“, oder einen schwebenden Kreisel beim Levitron-Projekt zu locken.
Laut Heribert Streit, dem stellvertretenden OHG-Schulleiter, der die Exkursion zu den Wettbewerbstagen organisierte, sei Ziel dieser Aktion den Schülern zu zeigen, wie Gleichaltrige innovative Ideen umsetzen und ihre Projekte präsentieren.
Und wie erlebten die Schüler selber die Exkursion? Laut Miriam Jäger, Teilnehmerin des Kernfachs Physik in der Kursstufe 11, gab es sehr interessante Projekte, vor allem die Wasserbrücke habe sie sehr angesprochen. Bei diesem Phänomen kann man mittels einer Hochspannung eine „floating wasser bridge“ zwischen zwei Gläsern mit entionisiertem Wasser erzeugen. Die ganze Exkursion bekräftigte ihr Interesse um die Naturwissenschaften und bewies erneut durch die Vielfältigkeit der gezeigten Arbeiten, wie interessant Forschung sein kann.
Die Sieger des Regionalwettbewerbs qualifizieren sich für den Landeswettbewerb in Stuttgart im Ende März. Den Abschluss der diesjährigen Runde macht dann der Bundeswettbewerb, der in Kiel im Mai stattfindet.
Finanziell unterstützt wurde die Fahrt vom Freundeskreis!

 

Wir möchten uns auf diesem Weg für die freundliche Unterstützung der Erdkunde Exkursion der Kursstufe 11 durch den Freundeskreis bedanken. Es war die ideale Umsetzung des Lehrstoffes im Schulbuch in die Praxis. Wir trafen die Hauptperson eines Gerichtsverfahrens um einen Landschaftskonflikt im Kaiserstuhl und konnten die durchgenommenen Flußkorrekturen am Oberrhein vor Ort betrachten. Nach unserer Einschätzung war es ein lehrreicher, interessanter und sehr einprägsamer Unterrichtstag für die Schüler. Dafür vielen Dank!

 

Anna Trötschler
Martin Schartel

 

 

 

Themenelternabend für die Eltern der Sechstklässler


Dank der finanziellen Unterstützung durch den Freundeskreis des OHG war es möglich, am Mittwochabend einen Themenelternabend für die Eltern der sechsten Klassen des Otto-Hahn-Gymnasiums mit Realschule durchzuführen, zu dem eine Gastreferentin eingeladen war. Mit Themenelternabenden soll in Zukunft immer häufiger eine  intensivere Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus stattfinden.

An diesem Abend war Jennifer Müller, Sozialpädagogin bei der Fachstelle Sucht in Villingen,  als Referentin eingeladen. Die kompetente und erfrischende Referentin begleitete die Eltern auf kurzweilige Art durch das Thema Suchtprävention, indem sie auch immer wieder Beispiele aus der Praxis beschrieb. Sie zeigte nicht nur aktuelle Studien und Statistiken zum Thema Sucht auf, sondern schilderte auch die vielzähligen Entwicklungsaufgaben im Jugendalter und betonte die Notwendigkeit eines frühzeitigen Aufbaus von Schutzfaktoren gegen Sucht.
Dabei ist ein gesundes Selbstwertgefühl genauso wichtig wie das Erlernen eines angemessenen Umgangs mit Stress, Frust, aber auch Langweile. Konfliktfähigkeit und die Fähigkeit, seine Gefühle und Bedürfnisse zu äußern und auch „nein“ sagen zu können sind die besten Schutzmaßnahmen gegen Sucht. Dies alles gedeiht insbesondere in einem Klima von Wärme, Sicherheit und Respekt in Elternhaus und Schule.

Wichtig für die Kinder in diesem Alter sind klare Regeln durch die Erziehungspersonen sowie aber auch ein offenes Ohr für alle Themen und Verständnis für gelegentliche Stimmungsschwankungen. Es ist wichtig, dass sowohl Kinder als auch die erziehenden Erwachsenen gegenseitig Grenzen akzeptieren und auf beiden Seiten Wünsche und Bedürfnisse offen angesprochen werden können.

An diesem Abend wurde auch deutlich, dass insbesondere das Thema der Computerspielsucht Eltern große Sorge bereitet. Rege wurde diskutiert, wie Regeln zu diesem Thema aussehen können und welche alternativen Freizeitbeschäftigungen Anreize bieten können für Jugendliche.

 

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