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Geförderte Projekte

Am 14. Januar 2013 trafen sich Schüler der Bregtalschule und des Otto-Hahn-Gymnasiums zu einem weiteren Projekt, das nach dem Tanzworkshop im vergangenen Schuljahr ebenfalls vom Freundeskreis unterstützt wurde. Angeleitet von Nadine Weiß ließen unsere Schüler dieses Mal Amulette, Maskottchen oder Krafttiere aller Art entstehen, denen sie bestimmte Eigenschaften zuschrieben und die sie anschließend für Freunde oder sich selbst mit nach Hause nehmen durften. Wir danken dem Freundeskreis für die Unterstützung dieses Projekts, von dem alle Teilnehmer sehr angetan waren.

 

Am 19.06. unternahmen wir, das Sportprofil Klasse 10 von Frau Aßmann mit Referendar Herrn Kohl, einen Segelausflug an den Schluchsee. Da Frau Aßmann selbst eine passionierte Seglerin ist, hat sie uns schon in den Theorie-Stunden das Segeln näher gebracht. Wir lernten einige Knoten, Segelbegriffe, die Vorfahrtsregeln und Wenden, die wir während dem Segeln umsetzten.

Die Segelschule stellte uns drei Bote zur Verfügung, mit denen es dann für 3 Stunden raus auf den Schluchsee ging. Wir durften fast eigenständig segeln und lernten so auch wie wichtig es ist, sich abzusprechen und ein Team zu sein.

Uns allen hat das Segeln sehr viel Spaß gemacht und es waren auch alle begeistert, da das Wetter so schön mitgespielt hat.

Durch die freundliche Unterstützung des Freundeskreises, kam dieser Ausflug erst zustande, der für die Segelstunden aufkam. Also ein herzliches Dankeschön an den Freundeskreis, dass er uns ermöglichte diese Erfahrung zu sammeln!

Bericht: Anna Zech

Bilder: Anna Aßmann

 

Anstelle eines Berichtes mit Bildern folgen hier Auszüge von Schüleräußerungen:

„Hallo lieber Freundeskreis, vielen Dank, dass ihr euch an dem Ausflug ins KZ Struthof beteiligt habt. Wegen dem Ausflug kann man sich besser vorstellen, wie damals der Alltag im KZ war und wie die Häftlinge behandelt worden sind. Ich finde, jeder sollte wissen, wie Juden behandelt worden sind und warum die Würde des Menschen unantastbar sein sollte.“

„Meiner Meinung nach ist der Ausflug ins KZ sehr sinnvoll, damit dieser Teil der deutschen Geschichte niemals in Vergessenheit gerät.“

„Durch das Konzentrationslager wurde mir noch viel mehr bewusst, was das für eine schreckliche Zeit war. Es war sehr hart und emotional, trotzdem war es ein Besuch, den man mal gemacht haben sollte, denn das, was man dort sieht, sieht oder lernt man nicht in irgendeinem Buch.“

„Das Konzentrationslager war wie ein Horrorfilm, bloß, dass es echt war.“

„Es ist sehr wichtig, dass junge Leute ein KZ besichtigen, damit es so hoffentlich nie wieder zu einer solchen Katastrophe kommt.“

„ Schon bei der Hinfahrt an den verlassenen Ort Struthof hatte man ein mulmiges Gefühl. (...) Vor allem der Anblick des Krematoriums und der Grube war erschreckend.“

„Ich ging durch das hölzerne Tor, ohne zu wissen, was genau mich erwarten würde und verließ es wieder in der Hoffnung, dass das, was sich hinter dieser von Stacheldraht umzäunten Gegend abspielte nie mehr wieder passieren würde. Ich war froh, als wir diesen Ort wieder verlassen konnten. Viele, viel zu viele, konnten das nicht.“

„Ich kann meine Gefühle und Gedanken nicht wirklich in Worte fassen, weil der Ort zu viel Schlimmes und Grausames verkörpert.“

„Es ist erschreckend, welche Taten Menschen anderen Menschen antun können (...) Doch jeder sollte sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen, um eine Wiederholung zu vermeiden.“

„Der heutige Frieden an diesem Ort macht ihn zu einer ehrenvollen Gedenkstätte, welche einst Teil des größten Verbrechens der dokumentierten Menschheitsgeschichte war und einem jeden Besucher (...) zu vermitteln vermag, zu welchen Gräueltaten Menschen fähig waren und auch bis zum heutigen Zeitpunkt immer noch sein können. „

„Es war schrecklich, besonders da man weiß, dass dies echt passiert ist.“

Die Schülerinnen und Schüler des Profils „Naturwissenschaft und Technik“ der Klassen 8 und 9 besuchten zum Abschluss ihrer Unterrichtsprojekte „Energie“ das Rheinkraftwerk Iffezheim bei Baden-Baden. In einem sehr informativen Vortrag wurde von Seiten der EnBW die Energieversorgung in Deutschland vor dem Hintergrund der Energiewende mit verstärkter Ausrichtung auf regenerative Energieträger erläutert. Das Kraftwerk Iffezheim hatte erst kürzlich eine weitere Turbine in Betrieb genommen, wodurch das Kraftwerk jetzt eines der größten Laufwasserkraftwerke Europas ist. Nach einem kurzen Imbiss und der Besichtigung der Schaltzentrale erreichten die Schülerinnen und Schüler mit dem Fahrstuhl und über lange Treppen das Untergeschoss, wo sie unter den Turbinen des Kraftwerks durchgehen konnten. Der Lärmpegel der laufenden Turbinen und Generatoren war trotz Ohrstöpseln beeindruckend, weil man wusste, das in jedem Moment riesige Mengen Rheinwaser über die Köpfe hinweg donnerten. Nach der gut zweieinhalbstündigen Besichtigung führte ein kleiner Abstecher bei sommerlich heißen Temperaturen noch kurz auf ein Eis in die Kurstadt Baden-Baden, bevor sich die Gruppe mit ihren Begleitlehrern Anne Lippmann und Manfred Kienzler mit dem Bus, zu dem der Freundeskreis des OHG einen Fahrtkostenzuschuss bereit gestellt hatte, auf die Rückfahrt in den Schwarzwald begab.

 

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